Die selbsternannte Elite der großen Parteien und das liebe Geld. Was ist nur aus ihnen geworden? Die Organisation „LobbyControl“ übte scharfe Kritik an den Vorgängen und sagte das „Politik darf nicht käuflich sein darf.“

Die einen verlangen zehntausende Euro für eine Rede oder Vortrag. Die anderen mehrere tausend Euro für ein Foto mit ihnen und andere für gesponserte Treffen. Von den einst oder vielleicht irgendwo noch vorhandenen sogenannten schwarzen Kassen erst gar nicht zu reden.
Bekommen sie einfach nicht den Hals voll genug, oder merken sie inzwischen selbst das es mit ihnen immer weiter bergab geht, und möchten sich deswegen noch einmal schnell ein kleines Polster für die Zukunft und schlechte Zeiten schaffen. Parteispenden aus der Wirtschaft und von Banken sollten schon längst verboten sein, um Abhängigkeiten von vorne herein im Keim zu ersticken. Einfach mal eine Parteieigene GmbH dazwischen setzen, um so das Parteienspendengesetz auszuhebeln, und es damit auf einen legalen Weg zu bringen, ist jedenfalls nicht die feine englische Art.
Ist das nur die Spitze eines Eisberges, den wir als Bürger ab und zu mal wirklich erfahren?
Wurden unsere Politiker dafür gewählt, oder um im Sinne des Volkes zu arbeiten und es zu vertreten.
Die Antwort darauf sollten wir mündigen Wähler den Lobbypolitikern bei den nächsten anstehenden Wahlen geben!
Man kann nur hoffen das wir nicht schon durch Gehirnwäsche, der Politik und den zum großen Teil hinter ihr stehenden Medien alle soweit indoktriniert sind, und uns aus den Grund selber zu stark gegen Kritik immunisiert haben. Ebenso sollten wir uns nicht durch das sogenannte „Nudging“ (Anstupsen) beeinflussen lassen, was ja nichts anderes als eine hinterhältige Form der Gängelei ist. Wird ja wohl ziemlich oft bei Meinungsumfragen angewendet, wenn man sieht wie falsch die meistens liegen.
Selbst die Kanzlerin suchte im ersten Quartal 2015 drei Bewerber die „hervorragende psychologische, soziologische, anthropologische, verhaltensökonomische bzw. verhaltenswissenschaftliche Kenntnisse“ haben sollten, um sie beim regieren wirksamen zu Unterstützen. Oder anders gesagt, sie sollten mit „kleinen Kniffen“ helfen das Volk in eine ihr genehme Richtung zu stupsen, sowie ohne demokratische Kontrolle manipulieren und bevormunden. Wirtschaftsprofessor Cass Sunstein gilt seit 2008 als geistiger Vater des „Nudging“ Der Bestseller „Nudge: Improving Decisions About Health, Wealth, and Happiness“ stammt von ihm.
Es wird allerhöchste Zeit dass das Volk sich wieder seiner Macht bewusst wird, denn von Ihm sollte sie auch ausgehen.

 

 

Michael Prensky, stellv. Bezirksvorsitzender

Gesponserte Treffen mit SPD-Politikern

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